coaching

Von Coaches und Coachees

Den Beruf des Coaches kennen wir bereits aus dem Sport. Dort ist der Coach nicht mehr nur Trainer der sportlichen Fertigkeiten seiner Mannschaft. Er ist mehr als das: der Coach im Sport begleitet, motiviert und trainiert auch und gerade die mentalen Fähigkeiten der Sportler.

Der Begriff "Coach" stammt aus der englischen Sprache und bedeutet ursprünglich Kutsche. Er beschreibt also ein Gefährt oder Vehikel, das es Menschen ermöglicht, von einem Ort zum andern zu gelangen. Ein Coach ist also ein Vehikel. Er begleitet uns bei einem Entwicklungsprozess auf dem Weg zu einem konkreten Ziel. Der Coachee - der Kutschierte oder auch Reisende - bestimmt das Ziel. Der Coach ist der Reise-Gefährte und bleibt neutral.

Der Charakter eines Coachings ist "nicht dadurch gekennzeichnet (.), dass der Coach die Lösungen für Probleme oder Konflikte mitbringt. Vielmehr ist der Coach ein neutraler Gesprächs- und Interaktionspartner, der seinem Coachee den Prozess der individuellen Weiter-Entwicklung eröffnet, erleichtert und (diesen) begleitet." (1)

Es sei nur am Rande gefragt, warum wir einen modernen Zukunftsberuf ausgerechnet nach einem altertümlichen Reisegefährt benennen, das bereits im vorletzten Jahrhundert von der Erfindung des Automobils überholt und abgelöst wurde. Unsere modernen Verkehrsmittel sind schneller geworden. Steckt hinter dieser begrifflichen Nostalgie die neue Sehnsucht nach Entschleunigung? Oder ganz einfach die Einsicht, dass persönliche Entwicklung ein Prozess ist, der in der Regel etwas mehr Zeit braucht als ein Transrapid. Wie dem auch sei, rapide ansteigend sind auf jeden Fall die beruflichen Chancen für Coaches.

(1)zitiert nach Wikipedia, freie Enzyklopädie

 

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