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10 Tipps zur Honorargestaltung

1. Bleiben Sie mit Ihren Honorarsätzen realistisch!

Was ein Coaching derzeit kostet, ist relativ klar, bewegt sich aber innerhalb einer großen Spanne: Der Hauptteil der Anbieter verlangt Stundenhonorare zwischen 100 und 200 Euro. Unter 100 Euro ist Coaching und Beratung meist wirtschaftlich nicht rentabel. Mehr als 300 Euro pro Stunde werden sehr selten gezahlt.

2. Kalkulieren Sie ehrlich!

Nicht nur der Stundensatz für das konkrete Coaching oder die Beratung schlagen zu Buche. Auch Anfahrts- und Reisekosten sowie die Vorbereitungszeit sind Leistungen, die in Ihre Kalkulation einfließen müssen.

3. Gestalten Sie Ihr Coaching rentabel!

Als kleinste Coaching-Einheit sollten Sie mindestens zwei Stunden festlegen. Legen Sie nur eine Stunde fest, ist das meist unrentabel. Denn die Kosten für Anfahrt und Vorbereitung fallen dann zu stark ins Gewicht.

4. Gut durchdenken - überzeugend argumentieren!

Nehmen Sie sich Zeit, im Ihre Preise, Leistungen und Abrechnungsmodalitäten gut zu durchdenken. Dann geraten Sie bei Verhandlungen mit potenziellen Auftraggebern auch nicht ins Schwimmen. Nur, wenn Sie genau wissen, was Sie für welchen Preis anbieten, können Sie in Verhandlungen auch überzeugend argumentieren.

5. Machen Sie Unterschiede!

Die Zielgruppe muss und sollte bei Ihrer Honorarforderung eine Rolle spielen. Schließlich ist es ein Unterschied, ob Sie einen Einzelklienten und Privatzahler coachen oder den Top-Manager einer Weltfirma (der sein Coaching selbstverständlich bezahlt bekommt). Passen Sie Ihre Honorarforderungen den Möglichkeiten und dem Potenzial Ihrer Klienten an. Bleiben Sie dabei aber einerseits immer im angemessenen, andererseits im wirtschaftlichen Bereich.

6. Spezialisieren Sie sich!

Viele Coaches und Berater scheuen sich, sich ein eigenständiges Profil zu erarbeiten und zuzulegen. Sie denken, sie schränken damit die Gruppe ihrer potenziellen Klienten von vorneherein ein. Die Erfahrungen aus der Praxis sehen dagegen anders aus: Spezialisierung erleichtert die Akquise.

7. Schaffen Sie sich mehrere Standbeine

Nur wenige Coaches und Berater im deutschsprachigen Raum können von ihrer Tätigkeit sehr gut leben. Meist stellt das Coaching oder die Beratung nur eine Säule des Verdienstes dar. Gut ist es, wenn Sie nicht darauf angewiesen sind, ausschließlich mit Coaching und Beratung Ihr Geld zu verdienen. Das macht Sie als Coach unabhängiger und auch souveräner. Und das ist wiederum wichtig , um gute Arbeit zu leisten.

8. Kostenlose Vorgespräche ja - aber setzen Sie Grenzen!

Manche Klienten machen aus einem kostenlosen Vorgespräch schon ein kleines Coaching. Lassen Sie sich nicht ausnutzen, reagieren Sie, machen Sie klar wo die Grenzen sind.. Das geht natürlich nur, wenn Sie sich selbst darüber im Klaren sind. Überlegen Sie deshalb, ob Sie Vorgespräche immer/nie/manchmal kostenlos anbieten wollen. Einige Coaches berechnen dafür den halben Stundensatz, andere gar nichts, wieder andere entscheiden von Fall zu Fall.

9. Schließen Sie Rahmenverträge ab!

Dadurch gewinnen Sie Planungssicherheit und Ihre Kunden können die Kosten einschätzen. Es ist jedoch üblich, einen Kunden niemals zur Einhaltung des Vertrages zu zwingen.

10. Geben Sie bei Preis-Verhandlungen nicht sofort nach!

Wenn Ihre Honorarvorstellung realistisch ist, sollten Sie sich nicht herunter handeln lassen. Bleiben Sie dann bei Ihrem Angebot. Oder überlegen Sie gemeinsam den Leistungs-umfang, den Sie für einen niedrigeren Preis bieten können. Wer Fantasiehonorare verlangt wird unglaubwürdig, wenn er sich im Handumdrehen mit der Hälfte des Honorars zufrieden gibt.

 

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